Photos by MATIMUK
Mit einem Bündel Rhabarberstangen - am liebsten eigene Ernte oder vom Gärtner des Vertrauens - kann man mir mindestens so eine Freunde machen wie mit Selbstgepflücktem von der Blumenwiese. Gut, da ich hier von uns Zweien allerdings alleine bin mit der Rhabarberliebe liegt es an mir. Kuchen, Kompott, Sirup schon ab und an probiert. Konfitüre aus den Stangen noch nie, obwohl so herrlich einfach. Farblich nicht perfekt gelungen. Ich dachte ernsthaft sie bekommt so eine rosarot schöne Farbe wie der Sirup von
Susanne. Hmm..trotz Farbmalheur schmeckt sie mir doch sehr gut auf meinem Zopf. Hier noch die Prozedur, auch wenn wohl jeder weiss wie Konfi geht. Beim nächsten Mal würde ich das Pürieren sein lassen
(ich frage mich was mich da geritten hat) oder nach dem Kochen durch ein Tuch drücken in der Hoffnung auf ein klares Ergebnis. Für Eure Erfahrungsberichte in Sachen Konfitüre brühen und Rhabarberischem bin ich gerne zu haben..erzählt..erzählt..und habt zwei sonnig freie Tage..regnen wird es nur Sprossen..so viele!
) ) )
ein Pfund Rhabarber (drei bis fünf Stangen)
ein Pfund Gelierzucker 1:1 (oder ein halbes Pfund 2:1)
je nach Charkter der Stangen sie (leicht) Schälen
die Enden abschneiden
und dann die Stangen in kleine Rhabarbermünder schnippeln
in einen Topf mit einem gefühlten halben Liter Wasser geben
zwanzig bis dreissig Minuten köchlen
kurz abkühlen
pürieren (oder eben nicht, wie gesagt und siehe oben)
nun Zucker dazu (Verhältnis nach Belieben und Erfahrung oder was der Zuckerfabrikant so rät)
jetzt heisst es rühren rühren rühren
unter starkem Sprudeln und Blubbern für etwa vier Minunten
noch heiss in Gläser füllen
ein Pfund Stangen ergibt zwei satte Gläser mit fünfhundert Gramm
und noch ein kleines Extraschälchen für gleich
( ( (
Zum Wochenende noch ein Schmankerl, drei bewegend bewegliche Streifen über das Stangengewächs..geniesst..bei Sonne aber lieber draussen als hier..ich bitte darum..adieu!
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